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Nabburger THW-Helfer im Hochwassereinsatz in Polen

 Nabburg/Bayreuth 20.05.2010 Auf Anforderung der EU entsendet das THW heute vier Spezialeinheiten zur Hochwasserbekämpfung nach Polen. Nach den lang anhaltenden Regenfällen in den Ostteilen Mitteleuropas ist die Lage im Süden Polens besonders angespannt. Weichsel und Oder sind über die Ufer getreten und haben ganze Landstriche unter Wasser gesetzt. Mehrere Hundert Menschen mussten bereits ihre Häuser verlassen.
 

Die so genannten HCP-Module des THW verfügen über Hochleistungspumpen mit einer Leistung von bis zu 15.000 Litern in der Minute. Das bedeutet: Ein mit etwa 500 Litern gefülltes Planschbecken ist innerhalb von knapp 2 Sekunden leer gepumpt. 

Die vier High Capacity Pumping (HCP) Module des THW sollen in bewohnten Gebieten eingesetzt werden und die Behörden vor Ort bei der Flutbekämpfung unterstützen. Eine der Einheiten kommt aus dem THW-Landesverband Bayern und ist aus den THW-Ortsverbänden Forchheim, Nabburg und Pfaffenhofen zusammengesetzt. Insgesamt sind 17 bayerische THW-Helfer im Einsatz. Die Einheit verfügt über eine Havariepumpe mit einer Leistung von 15.000 Litern und zwei weitere Großpumpen mit einer Kapazität von 5.000 Litern pro Minute. Die Geräte können auch in unzugänglichen Gebieten eingesetzt werden und sind auch dafür ausgelegt, Wasser über eine Entfernung von 1.000 Metern zu pumpen. Insgesamt werden etwa 60 Einsatzkräfte des THW in die Katastrophenregion geschickt.

 
 
 
 
 
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